Kesslerstadel 1. Bauphase "Ferienwohnung als Bergsteigerlager"

Sanierung des denkmalgeschützten „Kesslerstadels“ in Matrei i. Osttirol.

 

 

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende, denkmalgeschützte Haus wurde  1989 saniert und bis 2019 als Veranstaltungshaus vom Österreichischen Alpenverein genutzt. 2018 lief der Pachtvertrag aus und Gertraud Brugger übernahm als neue Besitzerin mit der Idee das gut erhaltene Stall- und Wirtschaftsgebäude neu zu nutzen.

 

 

In der ersten Bauphase 2019 wird im Dachboden ein „Bergsteigerlager“ für bis zu neun Personen eingebaut. Von außen kaum wahrnehmbar und von der Rückseite des Hauses zugänglich, kann diese Gruppenwohnung sowohl Seminarteilnehmer (direkte Saalanbindung) wie auch Bergsteigergruppen oder Familien aufnehmen. Ausgestattet mit Gemeinschaftsraum und Küche, zwei getrennten noblen Schlaflagern mit Bad u. WC sowie einem großen Schrankraum für Bergausrüstung können außerdem auch unterschiedliche Freibereiche wie Terrasse, Garten und Loggien genutzt werden.

Der Dachboden bzw. das gesamte Haus wurde schon 1989 eigenwillig durch den Künstler Josef Brugger (Tischler) saniert und sollte daher nur durch kleine Eingriffe adaptiert werden. Die unverwechselbaren Fichtenverkleidungen und Möbel bleiben erhalten und alle neuen Elemente werden mit dunklen Multiplex Siebdruckplatten konstruiert. Somit bleibt die Entwicklung des Innenraumes ablesbar und  wird gleichzeitig unverwechselbar. Großzügig verglaste Fensterflächen und technisch durch Wohnraumlüftung und Elektrik auf dem neuesten Stand, bietet die Wohnung größten Komfort.

 

 

Fotos: Miriam Raneburger

 

 

Kesslerstadel 2. Bauphase "Sauwohl"

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